6. Mai bis 25. Juni 2006

Tina und Paul Emsermann

Der gelenkte Blick

Skulpturen, Bilder, Fotos und Objekte

Magische Zeichen der Kunst in Simonskall

 

 

Mit Eröffnung seiner Doppelausstellung „Der gelenkte Blick“ hat das Siegburger Künstlerehepaar Tina und Paul Emsermann auch außerhalb des Junkerhauses deutliche Zeichen seiner Kunst gesetzt und damit Simonskall zu einer neuen Attraktion verholfen.

 

Die ganz oder teilweise mit Blattgold überzogenen Skulpturen des Bildhauers Paul Emsermann wirken fast wie märchenhaft verklärte Relikte aus längst vergangenen Zeiten und sind voll rätselhafter Symbolik.

Trotz ihrer abstrakten Modernität und streng geometrischen Formensprache sind sie in harmonischem Einklang sowohl mit der Natur als auch mit der historischen Kulisse des Ortes. Linear aufgereiht zu Gruppen entstehen im Innern ihrer rahmenförmigen Öffnungen und Durchbrüche imaginäre Räume, die den Blick des Betrachters auf magische Weise anziehen und wie in einem unsichtbaren Labyrinth gefangen nehmen, darin umherschweifen und nach dessen geistiger Mitte suchen lassen: „Eine rein sinnbezogene Form des Sehens, ohne konkrete Zweckdienlichkeit oder Zielvorgabe“ interpretiert der Künstler selbst.

 

Der Kulturwissenschaftler Dr. Berthold Heizmann unterstrich in seiner Laudatio den besonderen Bezug dieser Ausstellung zur Geschichte von Simonskall sowie des angrenzenden Kalltals, wo es zumindest in der idealisierten Überhöhung unserer Vorstellungen und Erinnerungen schon einmal „goldene Zeiten“ gegeben hat.

Dabei schlug er einen weiten Bogen von den Anfängen der industriellen Epoche des Kalltals im 16. Jahrhundert bis hin zur Episode der Künstlerkolonie „Kalltalgemeinschaft“ in den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts, als in Simonskall eine Gruppe junger progressiver und postum bekannt gewordener Künstler aus der Kölner Kunstszene ansässig war.

Dr. Heizmann erwies sich überhaupt als profunder Kenner der kunsthistorisch bedeutsamen Ereignisse von damals und vermochte auch das künstlerische Werk der Malerin Tina Emsermann überzeugend in diesen Zusammenhang einzuordnen. Deren Bilder (Malereien, Montagen, Folieninstallationen etc.) – die er dem Bereich des Foto-Surrealismus zuordnet – haben nämlich als Ausgangsmaterial zum Teil Originalfotografien des zur damaligen Zeit sehr berühmten Fotografen Otto Sander, der sich nachweislich damals ebenfalls im Kalltal aufgehalten hat um hier die Familie Renker zu porträtieren.

 

Die Ausstellung „Der gelenkte Blick“, die speziell für Simonskall konzipiert wurde, hat also mannigfache Berührungspunkte mit der Geschichte des Ortes und seiner Umgebung. Sie ist noch bis zum 25. Juni zu sehen.

Franz Tiedtke

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1. Juli bis 6. August 2006

Diethild Nordhuis-Heese und Markus Freitag

Wald - Wasser - Wildnis

Fotografien aus dem Nationalpark Eifel


Laudatio

Sehr geehrte Gäste! Liebe Diethild! Lieber Markus !

Ich freue mich ganz besonders und sehr ehrlich, in diese Ausstellung „Wald-Wasser-Wildnis – Nationalpark Eifel“ mit ein paar Worten einführen zu dürfen.

Am Anfang steht ja immer die Frage: Was sagt man da?

Bleibt man unverbindlich, höflich, nett, versucht man objektiv zu beschreiben oder darf man sagen, was einen wirklich bewegt, wird man der Sache ernsthaft gerecht? Finden Sie heraus, wozu ich mich hier und jetzt entschieden habe. Das „Neue Duden Lexikon“ definiert die Photographie als:

Verfahren zur Herstellung von Abbildungen auf geeignet präparierten Bildträgern mit Hilfe elektromagnetischer Strahlung, insbesondere mit Licht, das durch ein optisches System fokussiert wird und reelle Bilder von Gegenständen durch photochemische Prozesse auf lichtempfindlichen Schichten erzeugt. Ergänzt werden müsste diese Aussage durch den Umstand der neu entstandenen und immer häufiger zum Einsatz kommenden Digitalfotographie in dem zugefügt wird:…photochemische oder digitale Prozesse auf lichtempfindlichen Schichten oder speziellen Speichermedien erzeugt. Auch diese Definition entbehrt nicht dem durchaus ‚Lexikon typischen’ Charme, einen komplexen Vorgang möglichst in einem Satz vollständig und vor allem objektiv zu vermitteln. Dazu noch später…

Die erste nachweisbare Photographie der Welt wird datiert auf das Jahr 1826, also genau vor 180 Jahren. Joseph Nicephore Niepce hielt seinerzeit den Blick aus seinem Arbeitszimmer in Chalon-sur-Saone fest. Verschwommene Konturen von Gebäudekanten und Mauerfragmenten in einem Dorf, grau in grau, grobkörnig, verschliffen, perspektivisch korrekt. Das Motiv ist abstrahiert und gestalterisch überhöht, es lässt Assoziationen zu Bildern von Lyonel Feininger zu.

Man kann 180 Jahre zurückblicken, zumindest zurückahnen. Wir sehen zeitversetzt das, was der Photograph seinerzeit so ähnlich gesehen haben muss. Aufhebung der Gesetzmäßigkeit von Raum und Zeit! Eine Sensation, genial! Die Technik des Photographierens hat sich im Laufe der Zeit weiter verfeinert und wird sich vermutlich auch noch weiter entwickeln. Von der Platte zum Negativ, Film, Papier, Mattscheibe, Spiegel bis hin zum digitalen Pixel-Chaos. Aber alle Systeme haben etwas gemeinsam. Das unverrückbare Festhalten eines Augenblicks, einer Situation. Die Zeit wird scheinbar angehalten. Nie mehr kann ein solcher Moment in genau der identischen Konstellation wieder gezeigt, wieder gesehen, wieder erlebt werden. Allein darüber lohnt es sich zu philosophieren. Aber wie wird der Augenblick, die Situation festgehalten. Eben nicht unbedingt real und stets objektiv, wie uns das die Duden Definition erklärt. Was passiert da? Chemisch physikalisch lässt sich der gesamte Vorgang des Photographierens plausibel erklären. Eine scheinbare, nein vielmehr eine offensichtliche Verknüpfung von Informationen, projiziert auf eine Bildebene. Aber was ist mit den Komponenten Gefühl, Sinnerleben, Wahrnehmung, Stimmung. Technische Features (Linse, Zoom, Medium) bewältigen lediglich den Vorgang des ‚Aufnehmens’. Die Bezeichnung des ‚Knipsens’ verbietet sich von selbst und muss unerwähnt bleiben. Emotionale Aspekte werden durch das motivisch Dargestellte, den aktiven „Auslöser“ und letztlich auch durch den Betrachter in Szene gesetzt oder realisiert. Jeder partizipierende Teil arbeitet auf seine ganz individuelle, persönliche Art und Weise und Denkung. Es entsteht Wirkung durch Ausstrahlung, Interpretationsraum und Emotion. Und genau jetzt kommen die beiden Photographen, die beiden Photokünstler Diethild Nordhues-Heese und Markus Freitag ins Spiel, die mit der Ausstellung ihrer Photoarbeiten beweisen, dass sich sehr wohl auch Eindruck, Atmosphäre, Gefühl, Aura einfangen, abbilden, vermitteln lassen. Immer vorausgesetzt der Betrachter ist offen und lässt das zu. Wenn Sie diese Arbeiten sehen, mit Ihrem Auge und Geist photographieren, wenn Sie sie beobachten, erschließen, verinnerlichen, wenn Sie sie enträtseln, werden Sie eine Wirkung spüren, die sich über das flüchtige ‚Anschauen von Bildern’ hinwegsetzt.

Sie werden eine kleine Ahnung von dem Instinkt bekommen können, von der Sucht, die notwendig ist um solches Licht, solche Momente, Farben, Ästhetik, Natur und Stimmung zeitlos einzufangen.

Sie werden eine Ahnung von dem unbeschreiblichen Aufwand bekommen, dem sich die beiden Arbeiter verschrieben haben um Verfremdung, Umgang mit Material, Objektauswahl, Licht- und Schattenspiel, Fragmentierung, Neuzusammenführung, Ruhe, Bewegung und Imagination zu bannen. Aber auch Dokumentation und Sicherung, Detail und Recherche. ‚Auge in Auge’ mit dem Motiv entstand irgendwann und irgendwo Kommunikation zwischen Photograph und Objekt, von der der Betrachter später in einer Art Rollenspiel fasziniert denken wird, er hätte dieses Erlebnis. Das ist eine trügerische Illusion. Der Greifvogel schaut nicht den Betrachter an. Von Anderen Erlebtes wird auf einem Medium festgehalten und suggeriert dem späteren Betrachter eine Situation, die ihm so nicht passierte. Im Grunde eine Bildergeschichte. Etwas pathetisch möchte man meinen, man spüre, nein man schmecke den herben Wald-Atem, das Erdige, das Steinige, den Frost, den kühlen Schleier stürzenden Wassers, Kälte und Nass, Nebel und Sonne, zarten Blütenduft.

Gehen Sie an die Bilder, verändern Sie selbst Distanz, Blickwinkel, Lichteinfall. Tasten Sie ab, berühren Sie, begreifen Sie. Diese Arbeiten sind keine bloße Dekoration im Sinne von Raum-Wand-Schmuck.

Diese Photographien haben etwas zu sagen.

Diese Arbeiten zollen Respekt vor der Qualität und Stärke ihrerselbst, das allesamt kein bloßes Zufallsprodukt, sondern das Ergebnis von mentaler Einstellung, Intuition, Kreativität, Zeit und absoluter Beherrschung der Technik ist. Professionalität im positivsten Sinne.

Motivauswahl (also Objekt, Panorama, Ausschnitt, Zeitpunkt) und technische Ausführung (also Belichtung, Brillanz, Ausrüstung) und vor allem ‚Seele’ ergeben am Ende als Lohn Harmonie, eine schlüssige Komposition, ein Ganzes. Und man mag es als Laie nicht glauben, aber bei den hier gezeigten Photographien wurde auf eine nachträgliche digitale Bearbeitung bewusst verzichtet. Die Verfremdung der Motive und Farben, Strukturen und Perspektiven wurde ausschließlich durch phototechnischen Aufwand am Motiv erarbeitet. Auf eine ‚Gebrauchsanweisung zur Betrachtung’ in Form einer Interpretation aus Sicht der Photographen, wird ganz bewusst verzichtet, um dem Betrachter ein, wenn auch nur kleines Quantum, an Arbeit zuzumuten und um Raum für eigene Fantasien zu geben.

Schließlich muss auch der Ort und Raum der Ausstellung erwähnt werden. Ein kurzer Satz über Ortslage, Raumteilung, Licht und Atmosphäre genügt, sagt denke ich alles: das ist es.

Ich wünsche dem einzigartigen Naturraum, dem der Titel dieser Ausstellung gewidmet ist „Wald-Wasser-Wildnis – Nationalpark Eifel“ eine gute Entwicklung und nachhaltige Existenz, wir brauchen diesen Raum.

Ich wünsche Euch Diethild und Markus und der Ausstellung hier an diesem Ort den verdienten Erfolg. Es ist in diesem Zusammenhang durchaus passend und legitim anzusagen, dass alle gezeigten Arbeiten in limitierten Kleinstauflagen, jedes einzelne signiert und zertifiziert erwerbbar sind.

Den fantastischen Photoarbeiten wünsche ich die Aufmerksamkeit und Anerkennung, die sie verdient haben.

Ich wünsche Ihnen, den Besuchern und Betrachtern der Ausstellung, ein Erlebnis der ganz besonderen Art.

Und man darf sehr wohl gespannt sein, was noch alles folgen wird.

Andreas Roefs

Simonskall, 01. Juli 2006 

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12. August bis 17. September 2006

Walter Dohmen

Das Sitzt

Graphiken, Aquarelle, Lithographien, Zeichnungen und Kupferstiche

 


Professor Walter Dohmen ist als Künstler zugleich Maler, Grafiker und Zeichner, daher rührt es, dass sich in seinem Werk die gestalterischen Mittel vielfach zu ganz neuen Ausdrucks-formen vermischen und in einer bewusst subjektiven Sichtweise zur Darstellung gelangen.

Ausgangs- und Bezugspunkt seines künstlerischen Schaffens ist fast ausnahmslos der Mensch in all seinen Seins- und Möglichkeitsformen, fast immer in seiner kreatürlichen Nacktheit und Verletzbarkeit. Innerhalb dessen kommt dem menschlichen Antlitz noch eine besondere Bedeutung zu, jedoch weniger als Ausdruck höchster Ordnung und Schönheit sondern mehr als Spiegelbild innerer Befindlichkeit, oft bis zur Unkenntlichkeit verfremdet und ohne personale Identität. Mit geradezu seismographischer Empfindlichkeit registriert der Künstler feinste Erschütterungen seiner Umgebung und zeichnet mit sensibler Hand die Schwingungs- kurven menschlichen Daseins auf. Er zeichnet schon von Kind an alles was ihm wichtig erscheint, sein Skizzenbuch führt er ständig mit sich.

Wenn die meisten seiner Figuren in Ungenauigkeit und Fremdheit belassen sind, so entspricht genau dies der konzeptionellen Diktion des Künstlers, er will kein getreues Abbild  augenscheinlicher Wirklichkeit erschaffen, sondern mittels seiner Kunst persönliche Empfindungen zum Ausdruck bringen.

Bei aller Entschiedenheit und Ernsthaftigkeit seines schöpferischen Tuns verfügt Walter Dohmen

auch über eine gute Portion hintergründigen Humors, wie das Titelbild zu seiner Ausstellung

„ Das Sitzt“ sehr nachhaltig unter Beweis stellt ( Hommage an B. Spranger: auf dem Rücken von

Sokrates sitzt dessen Geliebte Phyllis, die mit drohend erhobener Peitsche die „Besitzverhältnisse“

 auf ironisch amüsante Weise umkehrt ). Diese Ausstellung zeigt erstmalig nur sitzende Figuren unterschiedlicher Formen und Abstraktionsstufen, sie vermittelt eine Vorstellung von der virtuosen Meisterschaft und Vielseitigkeit Dohmens im Umgang mit den grafischen Gestaltungsmitteln und Gerätschaften.

In seiner Vielseitigkeit als Handwerker, Künstler und Lehrer repräsentiert Professor Walter Dohmen jenen Archetyp des schöpferischen Genies, dem in der bildenden Kunst häufig eine Wegbereiter- und Führungsrolle zukommt, was für ihn auch durchaus zutrifft. Vor allem im Bereich der Druckgrafik ist er längst zum weithin anerkannten Experten avanciert, der die alten Drucktechniken und Verfahren als zeitgenössische Ausdrucksmittel wieder bzw. neu entdeckt und in 2 Publikationen umfassend dokumentiert hat. Sein grafisches Werk zählt zu den bedeutendsten der Gegenwart und unter den Künstlern von heute ist er einer der ganz wenigen, der die hohe handwerkliche Kunst des Selberdruckens überhaupt noch beherrscht.

Die Kunsthistorikerin Frau Dr. Dagmar Preising, Kustorin der druckgrafischen Abteilung des Surmondt-Ludwig Museum Aachen, hat Walter Dohmen in ihrer Laudatio sogar in die Nachfolge des großen Kupferstechers und Radierers Albrecht Dürer gestellt und ihm damit unter den Grafikern der Gegenwart einen sehr bedeutsamen Platz zugewiesen.

Seine schon ab 1963 beginnende Ausstellungstätigkeit führte ihn in viele bedeutende Museen und Galerien in Deutschland und Europa, bis hin nach Südafrika und den USA. Seine Ernennung zum Professor für Kunst und Didaktik der Universität Eupen, markiert im Jahre 2004 einen weiteren glanzvollen Höhepunkt seiner außergewöhnlichen Lebensleistung als Künstler und Lehrer.

Als Hommage an die Künstlerkollegen der Kalltalgemeinschaft von 1919 bis 1921 hat Professor Walter Dohmen unter dem Titel „Sieben Köpfe – sieben Ansichten“ eine Mappe mit 7 Lithographien geschaffen, die in einer Auflage von 20 Stück vorliegt. 

Franz Tiedtke 

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23. September bis 29. Oktober 2006

 

Arno Schlader

Commedia dell`arte und andere Unzulänglichkeiten  

Keramiken

 

Konvent der Merkwürdigkeiten im Junkerhaus Simonskall

 

 

Vom 23. September bis 29. Oktober 2006 bevölkert die skurrile Figurenwelt des Jülicher Keramikers Arno Schlader das altehrwürdige Junkerhaus in Simonskall und treibt dort in einer bunten „Comedia dell´arte“ ihr schalkhaftes Possenspiel.

Arno Schlader gilt als Meister der kritischen Beobachtung und des feinsinnigen Humors, der in gekonnter Manier die Laster und anderen Ungereimtheiten des Lebens figürlich zu versinnbildlichen versteht und dem Betrachter mit liebenswürdiger Ironie und einem Augenzwinkern den Narrenspiegel vorzuhalten.

Mit Arno Schlader können wir Ihnen, meine Damen und Herren, einen Künstler präsentieren, der es meisterhaft versteht, die Eitelkeiten und anderen Schwächen seiner Zeitgenossen mit feinsinnigem Humor und leiser Ironie figürlich zu versinnbildlichen.

Diesem unerschöpflichen Ideenreservoir entwuchsen mit der Zeit schon mehrere Generationen von virtuos und variantenreich gestalteten Fantasiegebilden aus dezent bunter Keramik, in stetiger Weiterentwicklung ihrer stilistischen Perfektion und ihrer formal-ästhetischen Aussagekraft.

 

Auf diese Weise ist ein Werk von hohem künstlerischen Anspruch und zeitloser Aktualität entstanden, welches im Kunstschaffen der Gegenwart eine Sonderstellung einnimmt und Arno Schlader weithin bekannt und ebenso beliebt gemacht hat.

 

Seine Figuren sprechen uns wohl nicht zuletzt deswegen so an, weil in ihnen  - bei aller Schalkhaftigkeit und Ironie - stets auch liebevolle Nachsicht und warmherzige Noblesse zum Ausdruck gelangen. Mit seiner sehr zu Gemüte gehenden Darstellungsform hat Arno Schlader ganz offensichtlich den Stein der Narren gefunden, der dem der Weisen zum Verwechseln ähnlich sieht.

Franz Tiedtke

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1. November bis 25. März 2007

Dokumentation "Experiment Kalltalgemeinschaft

- die Kölner Progressiven in Simonskall 1919 bis 1921"

Texttafeln mit biografischen Daten und digitale Reprints

Details finden Sie unter Kalltalgemeinschaft

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